Gefäßchirurgie

 

Moderne Krampfadernbehandlung
 

Zur Erzielung optimaler kosmetischer Ergebnisse werden neben der minimal-invasiven Varizenoperation alternative Verfahren, wie die Varizenverödung mit Laser und die Radiofrequenz-Kathetermethode, eingesetzt. Die stadiengerechte Therapieauswahl führt zur sicheren und dauerhaften Entfernung der Krampfadern.

Arterielle Durchblutungsstörungen
 

Eine umfassende Gefäßdiagnostik ermöglicht die Erstellung eines Risikoprofils für die arterielle Verschlusserkrankung. 20 Jahre klinische Erfahrung als Gefäßchirurg gewährleisten eine hohe Behandlungsqualität bei Operationen und Katheterinterventionen an Arm- und Beingefäßen (Schaufensterkrankheit) und an gehirnversorgenden Halsartherien (Schlaganfallprophylaxe).

Gefäßchirurgie gegen Schlaganfall
 

In Österreich ist der „Schlaganfall“ nachgewiesen die dritthäufigste Todesursache. Allgemein einengende Veränderungen der Gefäße beginnen mit dem 20. Lebensjahr und führen bei Vorliegen von Risikofaktoren mit zunehmendem Alter zu höhergradigen Gefäßeinengungen mit herabgesetzter Durchblutung. Mit Erreichung eines kritischen Einengungsgrades wird die Blutversorgung eines nachgeschalteten Organs soweit beeinträchtigt, dass eine Mangeldurchblutung mit vorübergehenden oder auch bleibenden Schäden auftritt. Als Vorboten können Schwindel, Kurzzeitohnmacht oder Ohrgeräusche auftreten. In keinem Fall ist die medikamentöse Behandlung dazu geeignet, bereits eingetretene höhergradige Gefäßeinengungen wieder rückgängig zu machen. Bei Vorliegen von höhergradigen Engstellen im Gefäßsystem der hirnversorgenden Halsschlagadern besteht die Möglichkeit einer Operation mit Wiedereröffnung des vollen Gefäßdurchmessers, um einen drohenden Schlaganfall abzuwenden. Dies ist ein standardisiertes Operationsverfahren, dessen Nutzen bei relativ geringem Operationsrisiko vielfach bewiesen ist.

Wie entstehen Krampfadern
 

Das Varizen- oder Krampfadernleiden betrifft 30 bis 40% aller Erwachsenen. Man versteht darunter die Erweiterung der oberflächlichen Beinvenen, meistens verursacht durch undichte Venenklappen der sogenannten Stammvenen in der leiste oder Kniekehle (= primäre Varizen).

Durch den Blutrückstau, insbesondere im Stehen, kommt es dabei zur zunehmenden Erweiterung der Seitenäste. Stehende Berufe, Schwangerschaft, Bewegungsmangel oder falsches Schuhwerk (hohe Absätze) begünstigen die Entstehung zusätzlich zur individuellen Krankheitsneigung. Je nach Schweregrad unterscheidet man Besenreiser, retikuläre Varizen, und echte Varizen, welche typisch geschlängelt verlaufen und sich über das Hautniveau vorwölben. Schwere Formen führen zu Hautveränderungen bis zum Unterschenkelgeschwür. Insgesamt besteht bei Varizen ein erhöhtes Thromboserisiko (operative Eingriffe, Flugreisen usw.).

Die Therapie sollte unbedingt stadiengerecht erfolgen. Im niedrigen Stadium 1 kommen Bewegung, Kompressionsstrumpf und ambulante Verödungstherapie zur Anwendung. Auf Flugreisen sollte eine Thrombosevorbeugung verabreicht werden und ausreichende Bewegung erfolgen. Ab Stadium 2 sollte eine individuell geplante operative Sanierung erfolgen, die optimalerweise von einem Gefäßchirurgen unter modernen OP-Saal-Bedingungen durchgeführt wird.

Daneben werden in der Gefäßchirurgie Shunts angelegt. Diese bezeichnen eine Kurzschluss-Verbindung zwischen Arterie und Vene, über die dann eine Dialyse durchgeführt wird.

In unserer Klinik bieten wir dazu verschiedenste Behandlungsmethoden in Kombination mit erfahrenen Fachärzten, welche sich mit den Themengebieten auch aus wissenschaftlicher Sichtweise heraus beschäftigen.